Rette uns, Herr, in dieser Stunde, denn deine Gnade hat kein Ende. Heile die Welt von ihren klaffenden Wunden und hilf uns, dass wir uns ändern. Viel zu lange wollten wir von allem viel zu viel und dann immer noch mehr. Jetzt brauchen wir neue Formen für das Lebensspiel, neue Regeln, die uns tragen und leiten, damit wir nicht alles verlieren.
Wir leben am Rande unseres Untergangs. Die Luft geht uns aus, die Meere sind krank. Die Gier triumphiert, sie blendet alles aus, verweigert die Einsicht und zerstört das gemeinsame Haus. Doch Hoffnung erwacht dort, wo die Völker verstehen: Es ist Zeit, dass wir uns ändern. Wir müssen den Mut haben, neue Wege zu gehen, um das Schlimmste zu verhindern.
Die Kinder protestieren auf der ganzen Welt und rufen: „Ihr habt die Zukunft nicht im Blick. Ihr lasst uns ein System zurück, das zusammenfällt, und hofft auf ein bisschen Glück, auf irgendeinen Technik-Trick.“ Doch wir leben am Rande unseres Untergangs, die Luft geht uns aus, und die Meere sind krank. Die Gier triumphiert, sie blendet alles aus, verweigert die Einsicht und zerstört das Haus.
Darum will ich auf die Güte des Herrn vertrauen und mitbauen an der Rettung des Planeten. Und selbst wenn ich in den Scherben einer sterbenden Welt stehe, werde ich mich einbringen, damit sie noch lange hält. Ich will nicht verdrängen, was die Stunde schlägt, denn ich spüre, dass es um das große Ganze geht. Ich glaube an die Gnade und den Sinn der Tat und stimme ein in das große Weltgebet: Rette uns, o Herr, rette uns, o Herr. Erbarme dich deiner Schöpfung, lass sie nicht zugrunde gehen, erbarme dich, Herr.
Rette uns, Herr, in dieser Stunde, deine Gnade hat kein Ende. Heile die Welt von ihren klaffenden Wunden und hilf uns, dass wir uns ändern.